| ChronoHygiene |
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| Geschrieben von: MMag. Peter Hauschild |
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Die Fähigkeit eines Menschen in Abhängigkeit von der Zeit psychisch zu funktionieren ist vorangelegt. Der Mensch kann sich bewusst und zielgerichtet für einen begrenzten Zeitraum überlasten und somit seine physiologisch vorgegebenen Zeitregelungen überspielen, jedoch er kann sie nicht ausser Kraft setzen. Das ist zur Bewältigung besonderer Anforderungssituationen nützlich. Ein häufiger oder Dauergebrauch dieser als „Notfallreserve“ zu bezeichnende Möglichkeit hat beeinträgtigende Auswirkungen. Daher gehört zur ChronoHygiene die Empfehlung, bei der Verteilung psychischer Anspannung und Entspannung über den Tag und in der Woche die rhythmischen Schwankungen der physischen Voraussetzungen, z.B. der Konzentrationsfähigkeit, zu beachten. Die Fähigkeit, sich geänderten Zeitgliederungen anzupassen, ist individuell unterschiedlich groß, wie man schon bei Reisen mit dem Flugzeug von Westen nach Osten, deutlicher noch bei Schichtarbeitern feststellen kann. Bei der Analyse von Neurosen sind Zeitvariable ebenfalls zu berücksichtigen, z.B., wenn ein Leistungsversagen auf der Unfähigkeit zum ökonomischen Umgang mit der Zeit besteht oder wenn Konflikte zwischen solchen Partnern im Spiele sind, von denen der eine ein ausgesprochener „Morgenmensch“, der andere ein ebenso festgelegter „Abendmensch“ ist. Der ChronoTherapeut ermöglicht, einen Kompromiss zwischen den Zeiteigenarten des Individuums und den Umweltanforderungen zu finden, der das Gesund- und Leistungsfähigkeit-Bleiben sichern kann. Im Übrigen nutzt die ChronoTherapie die ChronoPsychologie für psychologische Selbststeuerungstechniken, z.B. für das Terminerwachen und für Aufmerksamkeitstraining. So wird das Entspannen leichter gelernt, wenn man in Phasen psychischer Entspannungsbereitschaft übt (etwa Entspannungtechniken, Pausengestaltung). |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. März 2010 um 12:22 Uhr |